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Heimisch oder nicht?
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Fischbeschreibung


Hier finden Sie Interessantes und Informatives zu unseren Fischarten.

Liebe Fischfreunde,


heimischer oder nicht heimischer Fisch?
Diese Frage ist gerade beim Fisch sehr schwer zu beantworten.
Auch unter Experten gehen die Meinungen dazu, sehr weit auseinander.
Ich möchte euch einen kleinen Überblick
über die Österreichischen Fische geben und ein bisschen meine Meinung dazu äußern.

KONTAKT

Hinsichtlich des Natur- und Artenschutzes,
sind die Herkunft und die natürliche Verbreitung sehr wichtig,
oft ist dies aber schwer zu klären. Fischereiwirtschaftlichen Arten wurde oftmals sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt,
leider sind so einige Arten untergegangen,
so dass heute noch neue Arten gefunden werden.
Je nach dem in welcher Literatur man nachsieht werden derzeit zwischen 70 und 110 Arten als heimisch beschrieben.

Heute möchte ich euch die ersten Familien vorstellen.

Neunaugen
2 Arten von Neunaugen sind in Österreich vertreten,
das ukrainische Bachneunauge kommt in der Drau,
in verschiedenen Bächen und im Marchgebiet vor.
Das Bachneunauge ist sehr selten anzutreffen, wenn – dann im Waldviertel.

Meine Lieblinge – die Störe 😊
Bei uns in Österreich waren der Waxdick, Glattdick, Sternhausen, Hausen und der Sterlet heimisch.

Aufgrund der Gewässerverbauung und der massiven Überfischung
ist nur mehr der Sterlet in der Donau und in der March zu finden.

Die anderen Arten waren sogenannte Wanderfische – diese sind zum laichen in die Donau gezogen.
Durch die Bebauung der Gewässer konnten diese Störarten nicht mehr zu den gewohnten Laichplätzen ziehen.
Der Sterlet ist zeitlebens im Süßwasser
und somit nicht primär davon betroffen.

Lachsartige 4 Arten der Lachsartigen Fische sind in Österreich heimisch,
die Renken und Äschen (die auch in diese Gruppe gehören habe ich extra angeführt).
Zu den heimischen Fischen gehören die Bach– und Seeforelle, diese sind in ganz Österreich vertreten.
Die Bachforelle ist ein standorttreuer Fisch
wohingegen die Seeforelle eine Wanderform ist.
Der größte Salmonide ist der Huchen – oft wird er auch als Donaulachs bezeichnet.
Sein Einzugsgebiet ist auf die Donau beschränkt,
Restbestände sind in vielen Flüssen zu finden.
Auch beim Huchen gibt es Wiedereinbürgerungsversuche.

Der Seesaibling – ebenfalls ein heimischer Fisch ist von der Systematik sehr schwer zu bestimmen.
Es gibt sehr viele unterschiedliche Unterarten und Stammesformen.
Der Seesaibling kommt in allen Gewässern vom Salz- bis zum Süßwasser vor.

Die Regenbogenforelle und der Bachsaibling werden als, nicht heimisch geführt.
Sind aber in ganz Österreich und in fast allen Fließgewässern vorhanden.
Beide Arten wurden aus Nordamerika um 1890 eingeführt.
Für mich sind beide Fische typisch Österreichisch 😉.
Mittlerweile gibt es einige bekannte Kreuzungen,
ein Tigerfisch ist eine Kreuzung zwischen Bachforelle und Bachsaibling.
Eine Kreuzung zwischen Bachforelle und Bachsaibling ist der Elsässersaibling.

Renken
Renken oder Reinanken sind eine Untergruppe der Salmoniden,
ursprünglich waren sie Bewohner des Eismeeres.
Auch bei den Renken gibt es bezüglich der Systematik unterschiedliche Expertenansätze.
In Österreich findet man die Renken in großen Flüssen,
Salzkammergutseen und in den großen Teichwirtschaften im Waldviertel.

Äschen Die Äsche ist in allen Fließgewässern von Österreich vertreten,
leider sind die Bestände stark rückläufig.

Wenn ihr Fragen habt könnt ihr euch jederzeit melden, ich freue mich auf euer Feedback.

Bis dahin

Liebe Grüße

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